„Das machen WIR!“

Im FUCHS-Porträt: Hans-Robert Nollen,
Geschäftsführer bei FUCHS Fertigteilwerke West

Hans-Robert Nollen ist seit April 2020 Geschäftsführer der FUCHS Fertigteilwerke West GmbH in Dorsten.
Mit 24 Jahren, nach Bauzeichnerlehre und Studium im Bauingenieurwesen, entschied sich Hans-Robert Nollen als Statiker und Konstrukteur im wohl größten Fertigteilwerk in NRW anzufangen. Sein Einstieg liegt bereits über 37 Jahre zurück.

Herr Nollen, welche Erinnerung haben Sie an Ihren Beginn im Unternehmen?

Meine ersten Berufsjahre bei Stewing (Anm. der Redaktion: Name des Firmengründers des Fertigteilwerks in Dorsten; siehe historischen Zeitstrahl unterhalb des Interviews) arbeitete ich im Technischen Büro als Konstrukteur. Doch das einstige Spitzenunternehmen verzettelte sich in der Führung von über 30 Einzelunternehmen und ging im Jahr 1996 in Konkurs. Nach der Stewing-Insolvenz ging es unter dem Namen b+f weiter, man entwickelte sich nun zum Spezialisten für Hoch- und Ingenieurbau sowie Sonderbauwerke weiter. Fuchs kam im Jahr 2006 nach Dorsten. 

Was hat sich durch FUCHS geändert?

Mit viel Tatkraft und die Unterstützung durch FUCHS als neuen Gesellschafter konnten wir die Produktion von Fertigteilen für den Hoch- und Ingenieurbau in Dorsten Stück für Stück weiter ausbauen. Längst notwendige Investitionen wurden getätigt. 2014 kaufte FUCHS dann das nahe gelegene Betonfertigteilwerk in Gladbeck auf. Damit konnten wir unser Leistungsspektrum um Architekturbeton und großflächige Lärmschutzwände erweitern.

„In meiner täglichen Arbeit
möchte ich dazu inspirieren,
das WIR zu leben!“

Welche Chancen sehen Sie in Ihrer neuen Aufgabe als Geschäftsführer?

Besonders wichtig für die Zukunft ist mir, dass die beiden Fertigteilwerke Dorsten und Gladbeck weiter zusammenwachsen - zu einer Organisation, in der reger Austausch herrscht. Es liegt viel Arbeit vor uns, um dies zu schaffen. Ich bin dabei voller Tatkraft, Neugier und positiver Grundstimmung. 

Man spürt Ihre Begeisterung!

Es ist mir eine große Freude, meine Mitarbeiter*innen mitzunehmen und zu begeistern. Langeweile ist nichts für mich, vielmehr liegt es mir, etwas zu „machen“. Bei meiner Arbeit bin ich immer guter Dinge und sehe die Chancen. Ich hoffe, dass ich damit genügend Mitarbeiter*innen anstecke und die postive Grundstimmung im Team bei FUCHS allen zugute kommt. 

Interview: Susanne Hülsmann

Das vollständige Interview können Sie in Ausgabe 7 von WIR FÜCHSE nachlesen.

FUCHS Fertigteilwerke West - 79 Jahre Geschichte im Schnelldurchlauf

Gründung durch Josef Stewing
1941
Gründung durch Josef Stewing

Die einstige Malerfirma produziert seit 1955 Telefonzellen, Gullydeckel und Raumzellen.

Im Jahr 1996 steht Stewing vor dem Aus:
13 von 30 Firmen sind im Konkurs.

Neugründung Beton und Fertigteilwerk (b+f) mit 300 Mitarbeitern
1997
Neugründung Beton und Fertigteilwerk (b+f) mit 300 Mitarbeitern

  

Verkauf von der Heitkamp Gruppe an FUCHS & Söhne
2007
Verkauf von der Heitkamp Gruppe an FUCHS & Söhne

Auf rund 45.00 m² Produktions- und über 150.000 m² Werksfläche geht es in Dorsten als eines der größten Fertigteilwerke deutschlandweit unter neuer Leitung weiter.

FUCHS kauft das Werk Gladbeck von der Ed. Züblin AG.
2014
FUCHS kauft das Werk Gladbeck von der Ed. Züblin AG.

Mit dem Fertigteilwerk in Gladbeck wird der komplette Hochbau verstärkt.

Firmierung zur FUCHS Fertigteilwerke West GmbH
2015
Firmierung zur FUCHS Fertigteilwerke West GmbH

FUCHS Dorsten (siehe Abbildung) und FUCHS Gladbeck werden zu FUCHS Fertigteilwerke West mit gemeinsamen »lila« Markenbild.

Hans-Robert Nollen wird am 01.04.2020 Geschäftsführer.
2020
Hans-Robert Nollen wird am 01.04.2020 Geschäftsführer.